OP-Vorbereitung und der Kampf mit einem Dämon

Ich bereite zusammen mit mehreren Arbeitskollegen einen OP-Tisch vor, auf dem in Kürze eine größere Herz-OP durchgeführt werden soll. Wir decken den Tisch mit grünen Tüchern ab, aber es sind keine glatten Papiertücher, sondern Stofftücher aus rauhem Frottee. Irgendjemand legt das glänzende OP-Besteck zurecht, als ein Kollege mit grünem Kittel, Mundschutz und Haube neben mich tritt und mir ein längliches, flaches Stahlband zeigt, das an einem Ende mit einem Gummischutz versehen ist. Es dient zum Aufspreizen des Brustkorbs. Als er mich fragt, ob er mir das Werkzeug einmal vorführen soll, lehne ich ab. Er nimmt meine Ablehnung amüsiert zur Kenntnis und hebt kurz die Augenbrauen. Dabei bin ich mir durchaus der Tatsache bewußt, dass er der erfahrene Chefoperateur ist und meine Ablehnung als persönliche Kränkung auffassen könnte.

Wenig später befinde ich mich in der dunklen Garage im Haus meiner Eltern. Ich bin mir höchst unsicher, was ich als nächstes tun soll, aber ich bekämpfe einen unsichtbaren Dämon, dem ich immer einen kleinen Schritt voraus bin. Ich fühle eine sehr reale Bedrohung, die mich immer rastloser und gehetzter werden läßt. Als der Dämon ankündigt, nun wirklich Ernst machen zu wollen und das Haus meiner Eltern mit völliger Dunkelheit überzieht, um mir zu schaden, klettere ich auf der Rückseite des Hauses über das Fenster in mein ehemaliges Zimmer. Da ich instinktiv spüre, dass ich beobachtet werde, sprühe ich in alle offenen Schlüssellöcher und Ritzen mit einer Sprühdose schwarzen Lack, der die Löcher verklebt. Der Dämon wird wütend und versucht nun, über die Türe in das Zimmer einzudringen. Aber auch hier gelingt es mir, ihn durch eine Attacke mit der Sprühdose aus dem Zimmer zu drängen. Die Türe verformt sich zwar zu einer Blase, als der Dämon von außen dagegendrückt, aber er kann sie nicht wirklich durchbrechen.

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