Beiträge vom 15. Mai 2007

Versteht mich nicht falsch,

Dienstag, 15. Mai 2007 23:24

aber Blogs gibt es wie Sand am Meer. Das hier ist einer davon. Mag sein, dass er für den einen oder anderen vielleicht die eine oder andere interessante Facette aufweist. Aber niemand wird gezwungen, hier zu lesen und zu kommentieren. Von mir schon gleich gar nicht.

Thema: Hausmitteilungen | Kommentare (14)
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Haschisch

Dienstag, 15. Mai 2007 21:59

In einem Raum mit rötlich schimmerndem Holz an den Wänden sitze ich auf dem Sofa und breite meine Utensilien zur Vorbereitung eines Joints vor mir auf dem Couchtisch aus. Ich klebe das Papier zusammen und greife in einen losen Haufen Tabak, der auf dem Tisch liegt. Nur das Haschisch, die wichtigste Zutat, fehlt mir. Als ich einen halb angerauchten Joint aufdrösele, entdecke ich kleine, schwarze Kügelchen, deren Menge ausreichend sein könnte. Als ich auch im losen Tabak ein kleines Stück entdecke, ziehe ich es heraus und drehe es im Licht hin und her. Ich bin von seiner seltsam gemusterten Oberfläche und seiner giftgrünen Farbe irritiert. Ich zögere, es zu verwenden und glaube, dass es schon in geringen Mengen ein heftiges Rauscherlebnis auslösen könnte. Andererseits ist es gerade das, was mich daran so fasziniert.

Thema: Träume | Kommentare (0)
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Verhältnisse

Dienstag, 15. Mai 2007 21:46

Mein ganzes gegenwärtiges Übel liegt vielleicht darin begründet, dass ich dramatisch weniger Verhältnisse hatte als der Durchschnitt meiner Vergleichsgruppe. (Für Frauen bin ich diesbezüglich wahrscheinlich ein Analphabet.) Nur ein Beispiel aus meinem unerschöpflichen Fundus: ich betete eine Kommilitonin an (deren sprichwörtlich bildhübsches Konterfei immer noch über Google abrufbar ist), aber unternahm keinen einzigen Versuch, das ihr gegenüber in Ton und Farbe und live auszudrücken. Hie und da ein schüchternes Erröten und mittlere Panikzustände, wenn ich sie alleine traf. Sie war nicht nur schön anzusehen, sondern hatte tatsächlich was auf dem Kasten, und ich fand mich in ihrer Gegenwart so bedrückend langweilig, unoriginell und tumb, dass es kaum auszuhalten war. Ab und zu durfte ich schweigend neben ihr einen Kaffee schlürfen. Gut, die Lektüre von Hesses Steppenwolf im zarten Alter von 14 Jahren hatte mich bis ins Mark verdorben – er deutete an, es gebe die Möglichkeit, im magischen Theater alle diese Liebschaften nachzuholen. Gut gebrüllt, Löwe. Und unter welcher Adresse finde ich das jetzt genau?

Thema: Zeitlinien | Kommentare (13)
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