Algebra am Vormittag

Eigentlich ist es ja eine ganz einfache Rechnung: wenn ich morgens 90 Cent in einem Automatenschlitz entsorge und mir nachmittags noch ein Luxusheißgetränk für 1,85 Euro leiste, komme ich auf arbeitstägliche Koffeinversorgungskosten von 2,75 Euro. Bei 100 Arbeitstagen im Halbjahr (Krankheit, FZA und Urlaub mit eingerechnet) ergibt das die stolze Summe von 275 Euro. Wenn ich mir jedoch eine eigene Maschine (15 bar) für ca. 50 Euro anschaffe und ich pro Tasse und Kapsel 25 Cent ausgebe, habe ich die Investitionskosten nach genau 22 Tagen wieder hereingeholt. Ab diesem Tag spare ich nämlich (ganze 175,50 Euro auf 100 Tage)  und habe im Vergleich zum Automatenkaffe auch eine deutlich bessere Qualität. Und trotzdem konnte ich mich bis vor kurzem nicht dazu durchringen, eine eigene Maschine für das Büro zu erstehen.

Datum: Mittwoch, 30. Mai 2007 12:13
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5 Kommentare

  1. 1

    Meine Eigenschaften, keinen Kaffee zu mögen und nicht rechnen zu können, fügen sich plötzlich auf wunderbar sinnhafte Weise zusammen.

  2. 2

    Ich schließe mich den Worten von Nessy an. :-)

  3. 3

    Und das mir als (mehr oder weniger) anonymem Coffeeholiker…

  4. 4

    Tja, ich mag auch keinen Kaffee und rauche nicht. Das macht mich bestimmt bald zum Multimillionär. *gg*

  5. 5

    Wenn es soweit ist, lädst du mich auf eine Tasse Kaffee ein, versprochen? *gg*

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