Benni

Die Verkäuferin der Bademodenabteilung aus dem Kaufhaus gegenüber hatte einen überaus eleganten Riechkolben, den sie wie keine andere als Instrument ihres Abscheus der gemeinen Welt gegenüber einzusetzen wußte. Da sie eine Blumenkleidfetischistin war, trug sie ihre floralen Phantasien jeden Tag auf der Flaniermeile zwischen Dom und Bahnhof spazieren und grüßte andeutungsweise mit einem huldvollen Blick jeden Bekannten, der ihr begegnete. Mitch spielte ihr eines Tages einen recht groben Streich, indem er einen eigens zu diesem Zweck erworbenen Schokoladenkuchen zwischen sich und ihrem wogenden Busen zerquetschte und, mit Mühe seinen Ernst bewahrend, versuchte, die Überreste von ihr abzuwischen, bis sich ihr Gezeter irgendwo beim hohen C zersprang wie ein Glas in der Vitrine, das man zu hart anfaßte. Eines Tages kam sie mit geröteten Augen in den Laden, den ich alleine bewachte, und gab vor, Kopfschmerztabletten kaufen zu wollen, wobei sie immer wieder von unterdrückten Schluchzern durchgeschüttelt wurde. „Hören Sie, er ist es nicht wert“, sagte ich, ohne zu wissen, worum es ging. Sie riss ihre Augen auf, die mich plötzlich zornig anfunkelten: „Woher wollen Sie das wissen? Er war der beste Kerl, den es hier auf der Welt gab. Was wäre gewesen, wenn ich ihn nicht gehabt hätte…“ Und wieder wollte sich ein unaufhörlicher Strom von Tränen und Schluchzern Bahn brechen. Ich führte sie zu einem Stuhl, ließ sie sich setzen und sagte zu ihr: „Beruhigen Sie sich doch!“ Blitzschnell nahm sie meine Hand und drückte einen zerknitterten Geldschein hinein. „Helfen Sie mir!“ flehte sie flüsternd. „Bitte! Kommen Sie um acht zum Hinterausgang, aber erzählen Sie niemandem davon. Bitte!“ Ihre mascaraverschmierten Augen traten beinahe aus den Höhlen. Plötzlich erhob sie sich abrupt, als ob nichts gewesen wäre, strich ihr Kleid glatt und sagte sehr laut und betont, als sollten es auch andere imaginäre Kunden im Laden hören: „Vielen Dank für Ihre Kopfschmerztabletten! Es geht mir bereits viel besser!“ Sie marschierte aus dem Laden und drehte sich nicht einmal um. Noch Minuten danach grübelte ich, ob der Vorfall nicht ein Spuk gewesen war. Um acht wartete ich am Hintereingang des Kaufhauses auf sie. Sie kam und nahm nur kurz Notiz von mir. Ich folgte ihr in einigem Abstand, von Neugier getrieben. Die Gassen leerten sich allmählich, und die Dunkelheit senkte sich auf die Stadt herab. Ihre Gestalt schien immer mehr zu einem Schatten zu verblassen, der vor mir flüchtete. Als sie ein Haus betrat, folgte ich ihr in einen schwarzen, muffig riechenden Flur, den kein Licht erhellte. Als sich am gegenüberliegenden Ende des Flurs eine Tür öffnete, ging ich dem undeutlichen Lichtspalt entgegen. Ich betrat ein großes Gartengrundstück, das ringsherum mit Bäumen bepflanzt und von der Straße aus kaum einsehbar war. Ich spähte in die Dunkelheit hinaus. Wenig später hörte ich sie im Schatten einer Kastanie ächzen. Als ich näherkam, sah ich, wie sie wie eine Furie mit einem Spaten hantierte und anscheinend ein riesiges Loch in der Erde aushob. Hatte sie etwa ihren Mann umgebracht und wollte ihn hier begraben? Warum hatte sie dann ausgerechnet mich um ihre Mithilfe gebeten? Ich wartete eine Weile und wollte mich möglichst leise und unauffällig zurückziehen, als sie auf mich zurannte und mich am Arm packte. „Ich schaffe es doch nicht ganz.“ Der Mond ging als rote Scheibe über dem Horizont auf. Hatte ich es mit einer Wahnsinnigen zu tun? „Mein armer, kleiner Benni. Als er noch ein Welpe war, hatte er ein ganz flauschiges Fell. Und nun ist er tot.“ Sie hielt sich an mir fest und weinte in meinen Hemdsärmel.

Die wunderbare Welt des Double-Bind…

…in der alles wahr ist, auch das Gegenteil. Das Double-Bind funktioniert nicht nur als „positive“ Handlungsaufforderung, sondern auch als Aufforderung zur Bestätigung eines Bildes, das sich ein Gegenüber zurechtgeschustert hat. In diesem Fall könnte die Botschaft lauten: „Du bist ein Versager und kommst nicht mit dem Leben zurecht“, die verbal oder nonverbal übermittelt wird. Dem Adressaten eröffnen sich nun scheinbar mehrere Alternativen, wie er darauf reagieren kann: 1. Er geht in die Offensive und widerspricht dieser These. Das Gegenüber kann diesen Widerspruch vollkommen oder teilweise entwerten, indem er Dritten oder auch dem Adressaten gegenüber mutmaßt, dass der Adressat sich wohl durchschaut fühle und deswegen so heftig reagiere. 2. Der Adressat schweigt. Schweigen kann vom Gegenüber als stille Zustimmung gewertet werden. 3. Er bestätigt die Botschaft. Seltsamerweise ist das die am häufigsten gewählte Strategie, weil der Adressat hofft, dadurch aus der potentiellen Double-Bind-Situation entlassen zu werden. Das Gegenüber wird diese Selbstbezichtigung aber als schweres Vergehen bewerten: der Adressat weiß um seinen desolaten Zustand, zeigt aber keinen Willen zur Änderung. (Humor oder Ironie könnten die Situation zur Komik oder Erkenntnis hin durchbrechen. Aber das Welt- und Selbstbild des Gegenübers hängt in ungleich stärkerem Maße als beim Adressaten davon ab, dass seine Botschaft bestätigt wird.) Sehr häufig kommt dann die als Frage getarnte Aufforderung: „Und warum unternimmst du nichts dagegen?“ Der Adressat gerät so in die Verlegenheit, seine Minderwertigkeit zu heucheln. Sehr viel öfter wird er sich aber mit dem von außen aufgezwungenen Selbstbild eines Versagers identifizieren und depressiv werden, um das Bild Wirklichkeit werden zu lassen. Welche Handlungen der Adressat auch immer unternimmt, er kann das Bild nur bestätigen; natürlich immer unter der Voraussetzung, dass er die Situation aus irgendwelchen Gründen nicht verlassen kann.

Bewegung

Zwei Zen-Mönche sahen eine im Wind flatternde Fahne und stritten sich darüber, was die sichtbare Bewegung verursache. „Die Fahne bewegt sich“, behauptete der eine. „Nein, der Wind bewegt sich“, entgegnete der andere. Da sie zu keinem Ergebnis gelangten, befragten sie ihren Zen-Meister. „Weder die Fahne noch der Wind bewegen sich. Es ist der Geist, der sich bewegt“, sagte der Meister.

Und ich bin noch immer völlig gelähmt und betäubt, wenn mir offene Feindseligkeit entgegenschlägt. Gerade so, als könnte ich darauf vertrauen, dass man mir immer freundlich begegnet.

Jubli! Jubli!

Päckcheninhalt

Heute ist das Päckchen von Elsa angekommen. Jetzt heißt es „nur“ noch, das Werk zu vollenden. Und irgendwann prangt dann ein Banner auf Elsas Nacht(b)revier, der die Leser thematisch auf die unbestrittene Grande Dame des Online-Vatikanthrillers einstimmen wird. Morgen gibt´s gleich mal Espresso zur Förderung der Kreativität. PS: Und wo bekomme ich jetzt Dessertwein her? Was ist eigentlich Dessertwein? Fragen über Fragen über…ich merke schon: im Grundkurs „Italienisch Essen für Anfänger I“ habe ich gefehlt. Aber das Attest habe ich mir aufgehoben.

Kirchenaustritt?

Seit meiner Geburt gehöre ich qua Taufe einem Verein an, der zwar von außen gesehen liebenswürdige und skurrile Züge tragen mag, aber genauer betrachtet nach wie vor eher auf die Kraft des Dogmas als auf die des Arguments und der Überzeugung vertraut. Wenn man zurückschaut, sieht man die Bildergewitter der Renaissance und des Barock, die die Religion als rauschhafte und überaus sinnliche Erfahrung feiern. Die alte asketische, monastische Tradition wird von dieser Zeit völlig verdeckt und in ihr Gegenteil verkehrt. Sei es in der Sixtina oder bei der Floriansfigur in der Pfarrkirche – überall bildet sich sofort ein Topos, der den Inhalt überformt. Und doch profitierte die Kirche klammheimlich vom Bildersturm und von der reformatorischen und aufklärerischen Neuerfindung der Moral und des Gewissens. Wie in einer Matrjoschka-Puppe verbirgt sich in jeder Heilsgeschichte die Drohung der ewigen Verdammnis, denn das eine ist ohne das andere gar nicht denkbar, und der Glaube sickert in dieser Mischung langsam und angstbehaftet in die Seele ein. So ist es überall, wo einem der Endzweck in die Quere kommt: es riecht nach Schwefel, denn die menschliche Freiheit ist schier unerschöpflich. Vor dem Hintergrund des Vielgötterglaubens erscheint die katholische Trinitas wie eine unglaubliche Einschränkung, der nur durch die Inflation der Heiligen abgeholfen werden konnte. Historisch gesehen relativiert sich vieles, das als Möglichkeit nicht lebbar erscheint. Es ist vor allem das in den Jugendjahren geprägte Gefühl, einer fanatischen Sekte anzugehören, das mich jetzt über einen Kirchenaustritt nachdenken läßt. Denn dort, jenseits, ist bestimmt ein Anderes als das, das zu glauben ich angehalten werde. Aber welches Andere, vermag mir hier niemand mit Bestimmtheit zu sagen. Ich kann also nichts aus meinem angeblichen Wissen um die letzten Dinge ableiten, nicht einmal einen triftigen Grund, der Gemeinschaft der Gläubigen beizutreten.

Bloggen – die wahre Geschichte

Orlacs HändeImmer wieder habt ihr diese megaendgeilen Seiten angeklickt, immer wieder mal laut gelacht, geweint, zaghaft die ersten Kommentare geschrieben („Hallo! Ich bin auch daha!“) und irgendwann war euch klar: ihr wolltet so richtig mit dabei sein! Aber – oh Schock! – ihr hattet nicht damit gerechnet, dass es euch so schwerfallen würde, öffentlich vor Tante Krethi und Plethi kundzutun: „Ich bin ein Kleinbloggersdorfer!“ Ihr platzt geradezu vor Begeisterung und natürlich radikalisiert sich eure Euphorie so sehr, dass ihr euch ein T-Shirt mit der Aufschrift eurer Domain drucken lasst. Ich warne euch – die nächste kalte Dusche kommt bestimmt. Spätestens dann, wenn eine der oben genannten Tanten triefäugig und mit einer überladenen Kuchengabel in der Hand in sich hineinmurmelt: „Blogn? Was´n das?“ Achja, *seufz*, euer Coming-out sollte eigentlich ganz anders ablaufen.

Pfff. Damals hörte man direkt die Luft, die aus dem angepieksten Luftballon der tollsten Idee seit dem Urknall herausströmte. Ihr hättet doch BWL studieren sollen, anstatt nächtelang den Reload-Button zu betätigen und den ersten Kommentar mit „Hosianna!“-Rufen zu quittieren („Hallo! Ich bin auch daha!“). Nein, alles Leugnen hilft nichts: ihr seid besessen. Große Geister machen auch große Fehler. Ihr habt eine Vision – „Weg mit Bildblog! Jetzt komme ich!“ – ihr habt die Mittel, ihr habt die Zeit, ihr habt alle Freiheiten. Ihr sammelt Stöckchen, nehmt am Karneval (so etwas wie ein CSD für Blogger) teil und netzwerkt euch in eurer Nische ein. Krethi und Plethi haben die monatliche Unterstützung gestrichen, seit sie erfahren haben, dass ihr eine eigene Meinung habt. Recht so. Die haben sowieso NIE kommentiert. Yummie, rasch noch ein Plugin installiert.

Spätestens wenn ihr nach dem Aufstehen den PC einschaltet und völlig gedankenlos die eigene Blogadresse eintippt, merkt ihr, dass in eurem Leben verdammt viel schief gelaufen ist. In der Küche stapelt sich das schmutzige Geschirr und der Gerichtsvollzieher läßt sich auch mit den Worten: „Geh heim, du DAU!“ nicht vertreiben, während ihr stundenlang gewissenhaft durch alle Kommentare scrollt, die euch eine üble Spambotattacke ins Blog gespült hat. Technorati listet euch auf Platz 5.000.000 – Nirvana („Hallo! Ich bin auch daha!“), das Bildblog erweckt ob seiner mediengeilen Dauerpräsenz unkontrollierbare Neidsymptome und der letzte Anruf eines menschlichen Echtzeitwesens liegt gefühlte 10 Jahre zurück. Irgendwie ist der Zug abgefahren. Die Sonne brennt heiß hernieder. Aber eure Hand liegt immer noch lässig auf dem Colt.

„Datenbank WIRKLICH löschen?“ DELETE!!!

Ihr seid frei.

Angeregt durch diese Aktion:
Blogtipps

In jenen Nächten…

…als ich mich wieder und wieder an ihr gehauchtes „Ich hab dich so gern“ erinnerte, an jene vertrackte Form unserer Liebe, die nur schief gehen konnte, in jenen Nächten blieb mir außer der Ekstase der Erinnerung, dem Alkohol und den Zigaretten nur das Tagebuch. Ich führte es nur so im Vorübergehen, ohne jedes echte Interesse, mit einem halben Ohr nahm ich immer an den Geschehnissen um mich herum teil und folgte den geheimen Zeichen der Lust, die ich in roter Tinte auf die Zeilen bannte. Die vulkanische Eruption kam erst viel später, als sie mir überraschend ihren neuen Freund vorstellte und ich, berstend vor Zorn, sprichwörtlich alle Türen hinter mir zuschmetterte. Es war eine Liebe auf Zeit, geborgt bei irgendjemandem, sie hatte eine feine, aufgerissene Patina und schimmerte edler als die ersten Sätze, die wir aneinander richteten. Sehr viel später las mich dann R. auf wie einen Vogel mit gebrochenen Flügeln. Wir redeten kaum, aber sie war mir so nah, wie ich es mir nur wünschen konnte. Schließlich gab ich dem immer drängenderen Pochen des Zweifels nach, dass „das hier“ nicht das Richtige sei, dass ich weiterziehen müsse, fort, einem unbekannten Abenteuer entgegen. Und irgendwann erkannte ich, dass auch die akademische Welt und später das Büro nicht mein Zuhause waren, dass ich unterwegs heimatlos geworden war und ich mir keinen Ort vorstellen konnte, der mich vollständig und ganz in sich aufgenommen hätte.

Update

Mir wurde die Spamflut zu guter Letzt doch etwas zuviel, und darum benutze ich jetzt Peter´s Custom Anti-Spam. Auch dieses WordPress-Plugin habe ich noch flugs eingebaut, um mitzubekommen, welche Beiträge bei mir am meisten gelesen werden (mit weitem Abstand führt zur Zeit der Post Lieber Wolfgang, soviel zur Info). Und dann möchte ich noch auf diese reizvolle, aber wahrscheinlich extrem zeitfressende Blogaktion des Upload-Magazins hinweisen, die zum Ziel hat, allen Blog-Neulingen einen kleinen Leitfaden an die Hand zu geben. Zu gewinnen gibt´s auch was. Für einen eigenen Beitrag reicht´s aber heute nicht mehr. Gute Nacht!

Lieber Wolfgang!

Die klassische Form der Win-win-Situation lautet: egal, wie eine bestimmte Entscheidung ausfällt, es gewinnen alle. So ist es auch bei der derzeitigen Situation: wenn wenig oder nichts passiert, das auf einen terroristischen Akt hindeutet, kannst du das auf der Haben-Seite der verstärkten Prävention verbuchen. Und wenn doch ein Sprengsatz explodiert, hast du schon immer vor Anschlägen gewarnt. Aber das Parlament, das Volk oder wahlweise auch die Medien haben dich nicht ernst genommen und die notwendigen Schritte verschleppt oder zerredet.

Es gewinnen alle? Naja, du vertrittst ja als Regierungsmitglied den politischen Willen der Mehrheit der Bevölkerung. So funktioniert Demokratie. Das heißt, das Volk will, dass die ultimative Karte der Freiheiten im Kampf gegen den Terrorismus mehr Gewicht haben muss als das engstirnige Beharren auf den Freiheitsrechten der Verfassung, die sie jedem einzelnen Bürger zubilligt. Du verlangst nicht mehr und nicht weniger als die Mobilmachung des Staates im Inneren – natürlich nur mit legitimen Mitteln. Das geht so weit, dass Studenten andere Verdächtige denunzieren sollen. Denn es dient ja der Sicherheit, wenn man auf dem Campus keinem Bärtigen mehr begegnen wird. Jedenfalls der gefühlten.

Wirft man einen Blick über den großen Teich, so drängt sich einem der Vergleich mit der McCarthy-Ära auf. McCarthy glaubte auch, er müsse ohne direkte demokratische Legitimation eine Hetzjagd gegen Kommunisten anzetteln, um sein Heimatland zu schützen, und trat dabei alle denkbaren Bürgerrechte mit Füßen. Ich persönlich finde es ja nicht schlecht, wenn man sich ab und zu mit Fachkollegen austauscht. Nur glaube ich nicht, dass der Heimatschutzminister der USA, Chertoff, einen objektiven Blick auf die Realität hat. Wie wir wissen, kann auch der Teufel an der Wand eine Massenhysterie auslösen.

Wieviele „echte“ Kommunisten wurden eigentlich während der McCarthy-Ära entdeckt? 10? 100? Dass es eine reale Bedrohung gibt, ist sicher kein Schauermärchen kriegswütiger Falken; die Anschlagsserie der letzten Jahre in Europa ist allein schon ein Beweis dafür. Aber über das Ausmaß kann man vortrefflich streiten. Und selbst das BKA ist sicher nicht so glänzend besetzt, dass auch bei bester Vernetzung mit anderen Diensten eine Überwachung von 85 Millionen Einwohnern lückenlos möglich wäre. So bleibt wohl nur eines übrig: du musst das Internet abschalten und den Mobilfunk verbieten. Das könnte Angela nur recht sein, bleibt sie doch dann von deinen aufdringlichen SMS verschont. Eine klassische Win-win-Situation.