Bewegung

Zwei Zen-Mönche sahen eine im Wind flatternde Fahne und stritten sich darüber, was die sichtbare Bewegung verursache. „Die Fahne bewegt sich“, behauptete der eine. „Nein, der Wind bewegt sich“, entgegnete der andere. Da sie zu keinem Ergebnis gelangten, befragten sie ihren Zen-Meister. „Weder die Fahne noch der Wind bewegen sich. Es ist der Geist, der sich bewegt“, sagte der Meister.

Und ich bin noch immer völlig gelähmt und betäubt, wenn mir offene Feindseligkeit entgegenschlägt. Gerade so, als könnte ich darauf vertrauen, dass man mir immer freundlich begegnet.

5 Gedanken zu „Bewegung

  1. Könntest du dich bitte mal berappeln?
    Ich hatte neulich, rausgelöscht, ohne Lamento meinerseits, diverse „die kleine dumme Fotze“.-Kommentare von irgendwelchen Verwirrten. Habe ich es thematisiert? Außer eben mal beiläufig? NEIN.
    Also krieg dich bitte mal ein.

  2. Sorry, hier geht´s aber nicht um Kommentare. Das ist eher etwas Berufliches. Ich mag das aber auch nicht breittreten. Irgendwie werde ich diese Woche auch hinter mich bringen, und dann habe ich erst mal ein paar Tage frei. Wenn sich die belastende Situation nicht bald entspannt, befürchte ich, dass mir bald jeder Funken Lebensfreude abhanden kommt. LG, WilderKaiser

  3. …“Gerade so, als könnte ich darauf vertrauen, dass man mir immer freundlich begegnet.“…

    tu ich auch immer und wunder mich dann, wenn einem die feindseeligkeit direkt ins gesicht klatscht…
    aaaaaaaaber…andersherum faend‘ ich’s ehrlich gesagt schlimmer….
    stell‘ dir nur mal vor, du wuerdest darauf vertrauen, dass man dir von anfang an mit feindseeligkeit entgegentritt….
    was fuer ein grauenvolles miteinander waere das denn bitte?
    in diesem sinne freu‘ dich ueber deinen gesunden menschenverstand und lass‘ dir die lebens freude nicht nehmen…;-)

  4. Nein, ich lasse mir meine Lebensfreude nicht nehmen…ich muss nur lernen, bewusst einen Gang zurückzuschalten und abzuwarten. Dann klärt sich vieles. Ich klebe einfach zu sehr an bestimmten Themen. Danke für deine Aufmunterung, Allegra…

  5. Eine ähnliche Geschichte kenne ich von drei Männern, die ihr Handtuch aufgehängt haben, ohne Leine. Als eine Katze eine Maus erwischt, denkt der erste Mann: „Die arme Maus, wird von einer bösen Katze gefressen.“ Sein Handtuch fällt runter. Der zweite Mann denkt: „Katzen müssen schliesslich auch leben. Schön, dass sie eine Maus zum Fressen gefunden hat.“ Auch sein Handtuch fällt runter. Der dritte Mann sieht den Vorgang, ohne für eins der beiden Tiere Stellung zu beziehen, als natürlichen Vorgang. Sein Handtuch bleibt frei in der Luft hängen.

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