Klick-Klick!

Ich laufe mit drei seltsamen Begleitern durch eine Comicwelt oder eine Zwischenebene der Realität, die wir schnellstens verlassen müssen. Dabei gelangen wir zu einer Mauer, an die eine mit schwarz-weiß gefleckte Straße angrenzt. Die schwarzen Schatten auf der Straße sind sehr exakt gezeichnet; je genauer ich hinsehe, um so deutlicher treten ihre scharfen Ränder hervor. Wir müssen uns vorsehen, auf dieser Straße nicht entdeckt zu werden. Da meine Begleiter ebenfalls Comicfiguren sind, gleiten sie lautlos durch die Nacht, während ich so laut bin, dass ich eine böse Figur, den „roten Baron“, zum Leben erwecke. Ich höre den „roten Baron“ bereits durch eine Hecke knurren, als ich die Straße entlang gehe. Er ist nur eine farblose Gestalt, die ich dennoch deutlich als Wassersäule vor mir sehe. Als er sich mir in den Weg stellt, trenne ich ihm mit zwei, drei Hieben meines Säbels seine Arme ab und folge meinen Begleitern. Als ich bei ihnen ankomme, werde ich hastig darüber aufgeklärt, dass wir uns bei einem Transformationstor befinden und ich einschlafen muss, um auf eine andere Ebene zu gelangen. Mittlerweile ist uns eine ganze Meute auf den Fersen. Ich frage meinen Begleiter, den ich erst jetzt als Hund mit hellbraunem Haar identifiziere, wie das gehen soll – wenn ich einschlafen muss, gelingt es mir meistens nie. Er reibt daraufhin seine Schnauze auf meiner Brust und betätigt dabei einen Schalter, so dass ich körperlich zwar in Ohnmacht falle, aber dennoch ein Bewußtsein habe und alles Sinneseindrücke registriere. „Nun, spürst du etwas?“, fragt mich der Hund. Noch einige Male schaltet er hin und her – Klick-Klick! – um mich daran zu gewöhnen. Schließlich rutsche ich durch eine Klappe in eine Art Ofen, in dem eine flüssige Feuerwalze auf mich zurollt. Ich werde zu Asche verbrannt, kann aber nach der Prozedur wieder aufstehen und den Ofen durch eine Tür verlassen. Auf der anderen Seite sehe ich durch ein längliches Fenster, das in einer Art messingglänzenden Röhre eingelassen ist, in das Innere des Ofens. Ich bin begeistert darüber, dass die Transformation so einfach war.

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