Ich, Speedy

Nachdem ich heute 8 Unterrichtsseinheiten lang VWL und BGB mit Anstand über mich ergehen ließ und einen unfreiwilligen Tip vom Dozenten erhielt, schüttle ich jetzt die „Shock-and-awe„- Parolen wieder ab und gehe zur Tagesordnung über. Eine hiesige Lerngruppe wurde kurzfristig ins Leben gerufen, die sich 2 Minuten über die Straße treffen wird – das kommt meiner Bequemlichkeit natürlich entgegen. Dann muss ich noch meinen Vertrag nach den genauen Bestimmungen zum lästigen und völlig überflüssigen AdA-Schein durchwühlen, bevor mich mit Einkaufen, Kochen und Fernsehen die ersten angenehmeren Ausläufer des Wochenendes erreichen. Das Material stapelt sich hier auf meinem Schreibtisch und verursacht noch ein angenehmes Gefühl. Meinen Chef habe ich heute nicht erspäht, obwohl er, wie ich aufgrund eines zufälligen Zusammentreffens gestern weiß, im gleichen Gebäude MBA-technisch Erleuchtung suchte. Vielleicht ist es auch besser so. Am Montag werde ich ihn sowieso nach drei Wochen Urlaub wiedersehen, fürchte ich. Edit: Es ist die Seuche. Diesmal ist es der Keilriemen der Waschmaschine.

4 Gedanken zu „Ich, Speedy

  1. Ja, oder so ähnlich. Fortbildungsdingens halt. Ich kann/soll/darf ja nicht stehenbleiben, sonst roste ich ein, und ab und zu höre ich es in meinen Gehirnwindungen schon knirschen. Ach, und wenn ich erst meinem nächsten Geprächspartner stolz wie Oskar die „invitatio ad offerendum“ um die Ohren knalle – das wird ein Fest, garantiert!

  2. na klar. hab heute mit meinen mannen, die in der mehrzahl aus frauen bestehen, einen test geschrieben. jo, die haben ganz schön gestöhnt.
    🙂

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