Traumbilder

Ich sitze, in die Arbeit vertieft, neben B. am Bildschirm, als plötzlich ein beiger Vogel wie auf einem Laufsteg an der Tischkante entlangläuft und nur für uns kleine, drollige Einlagen vollführt. Er scheint ein plüschiges Fell zu tragen, so dass ich nach ihm greife, um das Fell zu betasten. Er beginnt, auf dem Tisch wie verrückt nach nicht vorhandenen Körnern zu picken. Als ich ihn in der Hand halte, hackt er mit seinem spitzen, starken Schnabel in meine Hand und windet sich unter meinem Zugriff; B. wirft dem Vogel und mir einen kurzen, spöttischen Seitenblick zu und sagt zu mir: „Pass auf, sonst verletzt er dich noch!“ Ich lasse ihn los, woraufhin er durch das offene Fenster in die dunkle Nacht verschwindet. – Ein älterer, weißhaariger, fast körperloser Mann versieht mich wie einen Paladin aus Diablo II mit magischen und hochpotenten Ausrüstungsgegenständen, wie etwa einer ledernen Rüstung, einem Helm und zwei äußerst scharfen Klingen, die wie Hörner eines Nashorn nach oben von meinen zusammengeballten Fäusten abstehen. Wir stehen vor einer weißen Wand, als der alte Mann plötzlich eine Tür aufstößt und mir warnend zuflüstert: „Pass auf, du wirst dich gewaltig erschrecken…aber du wirst Erfolg haben.“ Ich bebe innerlich vor dem, was ich gleich zu Gesicht bekommen werde. Zunächst entferne ich mich von der offenen Pforte, um später wieder auf sie zuzugehen. Es ist mir wichtig, die Gefahr vor mir und nicht in meinem Rücken zu haben.

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