Fundstück

Man muss nicht unbedingt lange graben, um in den Weiten des Internets solche Perlen zu finden:

“Nachdem Walt Disney Psycho gesehen hatte, erteilte er Alfred Hitchcock Hausverbot in Disneyland, da Disney den Film abstoßend und widerwärtig fand.” Quelle: Wikipedia

Das grenzt an magisches Denken: die körperliche Anwesenheit eines anders Denkenden verunreinigt meine eigene Utopie. Noch dazu hat der Adressat dieser Botschaft überhaupt keine Ambitionen, in das eigene “Paradies” aufgenommen zu werden. (Aber diese Weigerung soll ihm ja erst schlecht bekommen.)

Datum: Sonntag, 3. August 2008 13:22
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2 Kommentare

  1. 1

    Es gibt einem aber ein gutes Gefühl, dem anderen zu verbieten, mit den schönen Dingen zu spielen. In meiner Kindheit war es üblich, dem anderen deutlich zu machen, dass er unter diesen Umständen nicht auf den Geburtstag eingeladen wird.

    Walt Disney mag in dieser Hinsicht ja vielleicht auch ein Kind geblieben sein.

  2. 2

    Die Frage ist nur, ob es sich um bloße Unreife oder die Bewahrung des Kindlichen handelt. Manchmal ist es eben wie bei dem Affen, der mit der Hand eine Frucht aus dem Gefäß holen will und darin stecken bleibt, weil er die Hand nicht mehr öffnen will: in toto keine sehr erfolgversprechende Strategie.

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