Venerae
Die Leuchtspur Einsamkeit,
Stein und Balken:
alles ist Heimat,
fernstes Sein
im Knistern der Zweige.
Aus den leeren Himmeln
der Städte ergießen sich
weltlose Schatten
in Gassen,
bestäubt von Asche.
Und zwischen den
todesheiseren Schlachten
formt sich im Mund
die klirrende Stille
zu einer Bitte.
Zu einem Abgott.




Mittwoch, 19. November 2008 13:58
ist das von dir?
Donnerstag, 20. November 2008 22:45
Ja, warum fragst du?
Samstag, 22. November 2008 18:28
Damit ich Dir sagen kann, wie sehr es mir gefällt!
Sonntag, 23. November 2008 11:59
Oh, danke sehr. Obwohl es ja ein eher düsteres Gedicht ist, wie ich finde.