Ich, Speedy

Nachdem ich heute 8 Unterrichtsseinheiten lang VWL und BGB mit Anstand über mich ergehen ließ und einen unfreiwilligen Tip vom Dozenten erhielt, schüttle ich jetzt die „Shock-and-awe„- Parolen wieder ab und gehe zur Tagesordnung über. Eine hiesige Lerngruppe wurde kurzfristig ins Leben gerufen, die sich 2 Minuten über die Straße treffen wird – das kommt meiner Bequemlichkeit natürlich entgegen. Dann muss ich noch meinen Vertrag nach den genauen Bestimmungen zum lästigen und völlig überflüssigen AdA-Schein durchwühlen, bevor mich mit Einkaufen, Kochen und Fernsehen die ersten angenehmeren Ausläufer des Wochenendes erreichen. Das Material stapelt sich hier auf meinem Schreibtisch und verursacht noch ein angenehmes Gefühl. Meinen Chef habe ich heute nicht erspäht, obwohl er, wie ich aufgrund eines zufälligen Zusammentreffens gestern weiß, im gleichen Gebäude MBA-technisch Erleuchtung suchte. Vielleicht ist es auch besser so. Am Montag werde ich ihn sowieso nach drei Wochen Urlaub wiedersehen, fürchte ich. Edit: Es ist die Seuche. Diesmal ist es der Keilriemen der Waschmaschine.