Das hier…

…ist nichts Halbes und nichts Ganzes mehr und obendrein mehr tot als lebendig. Ich plädiere dafür, gemeinsam der Domain „wilderkaiserblog.de“ Adieu zu sagen und hinterher anständig zu feiern, oder hat jemand bessere Vorschläge? Wer mich danach noch sucht, findet mich im feindlichen Lager der Kurznachrichtenposter. Cheerio.

In eigener Sache…

Ich habe heute die Kategorie „Privat“ für alle Beiträge eröffnet, in denen ich meinen abgestandenen Seelenmüll entsorge. Privat auch deshalb, weil diese Beiträge nicht jedermann zugänglich sein sollen und von Außenstehenden nicht gelesen werden können. Sollte jemand Lust haben, diese Beiträge lesend oder kommentierend mitzuverfolgen, habe ich in der Sidebar unter dem Punkt „Meta“ einen Link „Admin/Mitglied“ eingefügt, der zur Anmeldeseite von WordPress führt. Dort gibt es einen weiteren Link „Registrieren“, der euch zum Registrierungsformular weiterleitet. Zunächst habt ihr nur den Status „Mitglied“ und könnt meine privaten Beiträge noch nicht mitlesen, aber sobald ich euch als Admin den Status „Leser“ gegeben habe, sind auch die privaten Beiträge einsehbar. Immer wenn ihr euch mit Namen und Passwort anmeldet, gelangt ihr zunächst zu eurer persönlichen Seite, auf der ihr eure Benutzerdaten (z.B. Name und Passwort) abändern könnt. Ich hoffe, das Anmeldeprozedere ist nicht zu verwirrend…

PS: Ute, danke für deinen Kommentar zu meinem letzten Beitrag…er ist nicht untergegangen, sondern nur „versteckt“. Meine Antwort kannst du lesen, sobald du dich angemeldet hast.

WordPress 2.3: ein oberflächliches Resumee

WordPress upzudaten ist ja immer wieder eine spannende Angelegenheit, und ich hechelte den kurz hintereinander erscheinenden Sicherheitsupdates 2.2.2 und 2.2.3 hinterher, um die entdeckten Lücken im System wieder zu schließen. Dank eines Updatepakets stellte das auch kein größeres Problem dar. Nun aber 2.3 – kein Sicherheitsupdate, kein Paket, neue Datenbanktabellen. Würde sich der Aufwand überhaupt lohnen? Ich blieb skeptisch.

Nach langem Zögern habe ich mich nun endlich dazu entschlossen, auf die Version 2.3 upzudaten, die bereits vor ihrer Veröffentlichung für einige Diskussionen gesorgt hatte. Einer der Kritikpunkte war die Tatsache, dass WordPress den Nutzer nun auch bei Plugin-Updates informiert, dafür jedoch den WordPress-Server kontaktiert und Daten übermittelt – laut Matt Mullenweg, dem WordPress-Chefentwickler, aber lediglich nur die Versionsnummer und eine Liste der Plugins. Um dieses Verhalten abzustellen, bedürfe es jedoch eines weiteren Plugins, das frei im Netz erhältlich sei, so Mullenweg. Kritik fing sich aber vor allem WordPress Deutschland ein, die die erste DE-Version mit dem Plugin eines Werbepartners auslieferten. Nach einigen Protesten aus der Community ist dieses Plugin mittlerweile wieder aus der DE-Version entfernt worden.

Endlich, endlich sollte nun auch Tagging fest im WordPress-Core verankert sein. Was zunächst wie eine positive Überraschung klang, fiel unter Echtzeitbedingungen glatt durch. Es gibt nur extrem beschränkte Möglichkeiten, Tags zu editieren oder das Erscheinungsbild der Tag-Wolke zu variieren; im Grunde ist es ein Gefummel an unzureichenden Parametern der PHP-Funktion. Wer bisher Simple Tagging oder Ultimate Tag Warrior gewohnt war, wird sich bitter enttäuscht sehen. Immerhin bietet WordPress eine Importfunktion für die Tagübernahme aus den alten, unter der neuen Version derzeit nicht mehr funktionierenden Tag-Plugins. Es bleibt zu hoffen, dass WordPress in einem der nächsten Updates die gewohnten Funktionen nachreicht. Bis dahin kann ich jedem, dem der Umweg über MyPHP etwas zu weit erscheint, nur dieses Plugin oder dieses Plugin zur Bearbeitung von Tags empfehlen.

Fazit: Bis auf leichte Verbesserungen (u.a. beim Editor) bietet die Version 2.3 keine herausragenden Features an, die als schlagende Argumente für ein Update gelten könnten. Da aber noch nicht feststeht, ob und gegebenenfalls wie lange WordPress für die alten 2.2.x-Versionen noch Sicherheitsupdates anbieten wird – derzeit wird nur noch 2.0.x und eben die aktuellste Version supportet – blieb mir nichts anderes übrig, als in den sauren Apfel zu beißen. Und wenn man sich nicht wie ich aus seinem Blog aussperren will, sollte man beim Updaten folgende Schritte beachten: 1. Komplettes Backup des Blogs, 2. Plugins deaktivieren, 3. Default-Theme aktivieren, 4. Los geht´s!

Habe ich noch etwas vergessen? Achja, ich brauchte für das Update ungefähr zwei Stunden…

Weiterführende Links:

Pause

Ich weiß nicht, wie lange die Pause dauern wird. Aber ich habe gerade das Gefühl, dass mich die reale Welt weit dringender braucht als die virtuelle. Der Spassfaktor beim Bloggen geht schon seit geraumer Zeit gegen null, und der Aufwand, den ich dafür treibe, raubt mir einfach zu viel Zeit. Ich glaube, ich bin nun endgültig wieder beim Tagebuch angekommen; für mich alleine schreiben kann ich auch dort. Von einem tiefer gehenden Austausch und stundenlangen Gesprächen über Gott und die Welt bin ich hier wie dort meilenweit entfernt. Nun gut, das habe ich mir selbst zuzuschreiben. Bleiben nur die Zeilen von Rilke: „Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben, / wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben, / und wird in den Alleen hin und her / unruhig wandern, wenn die Blätter treiben. „

Nachtrag

Die im vorherigen Beitrag gezeigten Skulpturen stammen, wie ich nach ein wenig Recherche herausgefunden habe, allesamt aus der Werkstatt von Ernst Hingerl aus Pettenreuth, der in seinem Leben schon viele verschiedene Dinge professionell angepackt hat.  Wer Lust hat, kann bei ihm auch einen Kettensägenkurs belegen. Ich finde ja das Bearbeiten von Holz generell sehr spannend.

Update

Mir wurde die Spamflut zu guter Letzt doch etwas zuviel, und darum benutze ich jetzt Peter´s Custom Anti-Spam. Auch dieses WordPress-Plugin habe ich noch flugs eingebaut, um mitzubekommen, welche Beiträge bei mir am meisten gelesen werden (mit weitem Abstand führt zur Zeit der Post Lieber Wolfgang, soviel zur Info). Und dann möchte ich noch auf diese reizvolle, aber wahrscheinlich extrem zeitfressende Blogaktion des Upload-Magazins hinweisen, die zum Ziel hat, allen Blog-Neulingen einen kleinen Leitfaden an die Hand zu geben. Zu gewinnen gibt´s auch was. Für einen eigenen Beitrag reicht´s aber heute nicht mehr. Gute Nacht!

Liebe Spambots!

Dank eurer aufopferungsvollen Mithilfe leide ich nie Mangel an Kommentaren. Und wenn ich mich mal einsam fühlen sollte, heitern mich eure genialen Links wieder auf. Ihr wißt: ich halte immer ein Plätzchen für euch frei, wenn der Rest der Blogwelt schon dem Captcha-Wahn erlegen ist. Denn andere Anmerkungen gibt´s hier eh nicht. Amen.