Beitrags-Archiv für die Kategorie 'Zeitlinien'

Rutschig…

Donnerstag, 31. Dezember 2009 16:33

Feuerwerk

Rutschig soll es ja heute abend insgesamt werden. Aber ich hoffe, ihr kommt alle gut in 2010 an und feiert den Jahreswechsel gebührlich. Drüben wünsche ich euch dann eine ganz tolle Zeit, 12 Monate lang!

Bildrechte: © gnubier / PIXELIO

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Wichtelio 2009 – die Auflösung

Freitag, 25. Dezember 2009 19:51

Lange habe ich ja herumgeraten und hatte mal die eine Blogwichteline, mal den anderen Blogwichtel in Verdacht. Wie mir nun Frau Bhuti, die geschätzte Organisatorin des Blogwichtelns 2009, diese Woche verraten hat, gab es ausnahmsweise zwei Teilnehmer, die sich gegenseitig bewichteln durften: und zwar mich und – Frau Lorelei. Hier der Link zum Beitrag von Frau Lorelei auf meinem Blog: Wichtelio 2009, und hier zu meinem Beitrag auf dem Blog von Frau Lorelei: You´ve got to hide your love away. Ganz großes Kino. Ich werde nächstes Jahr auf alle Fälle wieder mit von der Partie sein (und es vielleicht meinem Blogwichtel ein wenig einfacher machen).

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Weihnachtsgruß 2009

Donnerstag, 24. Dezember 2009 21:01

Ich wünsche euch allen da draußen frohe, besinnliche, erholsame und liebevolle Feiertage.

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Wichtelio 2009

Dienstag, 15. Dezember 2009 0:01

Den Wilden Kaiser soll ich mit einem Blogbeitrag bewichteln – uff, gar nicht so einfach! Schließlich ist seines kein leicht verdauliches Blog mit Katzenbildern hier, dem einen oder anderen Anekdötchen aus dem Alltag da, und vielleicht noch ein paar Kochrezepten. Das wäre auch viel zu simpel! Nein, hier beim Wilden Kaiser gibt es gewichtige Geschichten, wilde Träume und auch mal Worte großer Dichter. Und das wär‘s doch: ein großer Dichter muss her!
Einer meiner Lieblingsautoren ist seit jeher – oder zumindest seit ich als Kind seine Klassiker und später auch seine „Erwachsenen“-Werke verschlungen habe – Erich Kästner. Von Emil und den Detektiven über die drei Männer im Schnee bis hin zu seinen Gedichten hat mich bisher alles, was er schrieb, fasziniert, zum Lachen und auch zum Nachdenken gebracht. Auch zum Thema Weihnachten hatte Kästner etwas zu sagen; zufällig haben wir gerade Dezember und bald Weihnachten (Huch, schon? Das das aber auch jedes Jahr wieder, und immer so plötzlich …), und da möchte ich gern folgendes, sozialkritisches Gedicht aus dem Jahr 1928 mit dem Wilden Kaiser und seinen Lesern teilen. Ich hoffe, es gefällt; ihr dürft auch gern alle laut mitsingen, zur Melodie von „Morgen, Kinder, wird‘s was geben“:

Weihnachtslied, chemisch gereinigt (Erich Kästner, 1928)

Morgen, Kinder, wird’s nichts geben!
Nur wer hat, kriegt noch geschenkt.
Mutter schenkte Euch das Leben.
Das genügt, wenn man’s bedenkt.
Einmal kommt auch eure Zeit.
Morgen ist’s noch nicht so weit.

Doch ihr dürft nicht traurig werden.
Reiche haben Armut gern.
Gänsebraten macht Beschwerden.
Puppen sind nicht mehr modern.
Morgen kommt der Weihnachtsmann.
Allerdings nur nebenan.

Lauft ein bißchen durch die Straßen!
Dort gibt’s Weihnachtsfest genug.
Christentum, vom Turm geblasen,
macht die kleinsten Kinder klug.
Kopf gut schütteln vor Gebrauch!
Ohne Christbaum geht es auch!

Tannengrün mit Osrambirnen -
lernt drauf pfeifen! Werdet stolz!
Reißt die Bretter von den Stirnen,
denn im Ofen fehlt’s an Holz!
Stille Nacht und heil’ge Nacht -
weint, wenn’s geht, nicht! Sondern lacht!

Morgen, Kinder, wird’s nichts geben!
Wer nichts kriegt, der kriegt Geduld!
Morgen, Kinder, lernt fürs Leben!
Gott ist nicht allein dran schuld.
Gottes Güte recht so weit …
Ach, du liebe Weihnachtszeit!

Dieser Beitrag wurde mir im Rahmen der von Frau Bhuti organisierten Blogwichtelaktion 2009 zugelost. Stimmt, ich habe es meinem Wichtel nicht gerade leicht gemacht. Aber dass dann gleich Erich Kästner herhalten muss, hätte ich nicht gedacht, noch dazu, weil ich Erich Kästner als Autor sehr schätze. In diesem Sinne: ein doppeltes, nein dreifaches Dankeschön an den unbekannten Blogwichtel!

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Das Gerücht

Montag, 12. Oktober 2009 23:07

Fama schläft nie. (frei nach Vergil)

Ein mir bisher als recht sympathisch bekannter Kollege aus einem anderen Haus hat mich heute überrascht, und zwar extrem negativ. Wir plauderten am Telefon eine Weile über berufliche Probleme, als er gegen Ende des Gesprächs endlich mit seinem wahren Anliegen herausplatzte. Zuerst fragte er mich nach meinem Bruder und danach, ob dieser Klarinette spiele. Ich bejahte und vermutete, es ginge um Volksmusik oder eine Formation, in der mein Bruder aufgetreten ist. Nun ja, sagte mein Gesprächspartner, in seiner Abteilung habe ein neuer Kollege begonnen, der in meinem Heimatdorf wohne oder dort aufgewachsen sei und meinen Bruder kenne. Ich dachte mir immer noch nichts dabei. Mein Bruder war in der Vergangenheit auf unzähligen Volksmusikveranstaltungen präsent, und deswegen kann es natürlich sein, dass er eine gewisse Bekanntheit erlangt hat, von der sogar in meinem Heimdorf Notiz genommen wurde. Mein Bruder sei aber auch Mitglied in jener Theatergruppe gewesen, nicht? Und der neue Kollege habe ihm von den damaligen Ereignissen erzählt, und was damals so die Runde gemacht habe, und dass wir aus dem Jugendheim geschmissen worden seien. Unter anderem sei von Sexspielchen berichtet worden, haha. “Ja, genau”, sagte ich. “Ich hoffe, ich konnte dir mit deinem Anliegen weiterhelfen.”, beendete ich schließlich freundlich, aber bestimmt das Gespräch.

Nach über 18 Jahren holen mich also die damals verbreiteten Lügen wieder ein. Sich gegen sie zur Wehr zu setzen, gleicht einem Kampf gegen Windmühlen; keiner war dabei, aber jeder glaubt ganz genau zu wissen, was sich damals abgespielt hat. So ein unwiderstehliches und leicht schmutziges Gebräu findet natürlich begeisterte Abnehmer. Ich weiß jetzt ebenfalls mehr – unter anderem, dass ich nicht dorthin wechseln werde, auch wenn ich zeitweise mit diesem Gedanken gespielt habe.

Es geht ja doch nur darum, Zweifel zu säen. Und die Reaktionen zu beobachten. Ich frage mich nur, warum die Menschen um mich herum momentan so vollkommen verrückt danach sind, mich zu enttäuschen – wie wenn es einen Preis zu gewinnen gäbe. Absurd.

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Ich wünsch mir was. Teil 1: Der ideale Job

Dienstag, 11. August 2009 23:09

Heute habe ich zufällig den Rat aufgeschnappt, man solle seine Wünsche so präzise und deutlich wie möglich niederschreiben, damit man ihnen eine Chance zur Verwirklichung gibt. Diesen einen Rat will ich ausnahmsweise mal befolgen, und daher phantasiere ich mir ganz verantwortungslos und egoistisch gleich mal meinen idealen Job zusammen:

  • Ich fahre jeden Tag ausgeschlafen in die Arbeit. Das bedingt aber auch, dass ich erst später als bisher mit dem Arbeiten beginne und auch später wieder aufhöre. Am besten wäre eine regelmäßige Arbeitszeit zwischen 10.00 und 18.00 Uhr.
  • Wenn ich untertags eine Pause brauche und keine wichtigen Besprechungstermine anstehen, kann ich mir eine Auszeit nehmen. Es gibt niemanden, dem ich dafür Rechenschaft ablegen muss.
  • Meine Agenda hat eine gewisse Gültigkeit, das heißt, wenn ich in einem wichtigen Projekt stecke und dafür meine komplette Arbeitszeit benötige, wird das beachtet und respektiert. Ich werde nicht mit tausend anderen zu erledigenden Aufgaben nebenher zugeschüttet und kann mich voll und ganz auf eine Aufgabe konzentrieren.
  • Das Gehalt ist meiner Tätigkeit angemessen. Ich habe nicht das Gefühl, laufend übervorteilt und als billiger Arbeitssklave missbraucht zu werden. Es reicht, um die laufenden Ausgaben zu decken und einen guten Anteil nebenher sparen zu können.
  • Ich arbeite in einem kleinen Team aus Spezialisten, die etwas von ihrer Sache, die nicht meine Sache ist, verstehen. Das Arbeitsklima ist freundlich und aufgeschlossen, aber meistens aufgabenorientiert.
  • Mein Vorgesetzter gibt mir klare Zielvorgaben und klare Rückmeldungen. Ich weiß immer, woran ich mit ihm bin. Ansonsten läßt er mir weitgehend freie Hand und traut mir selbständiges Arbeiten zu. Wenn er mich um einen Rat bittet, hört er mir zu und läßt mich im Gegenzug an seinen eigenen Gedanken und Ideen teilhaben. Er vertraut meiner Expertise.
  • Ich arbeite in einem Großraumbüro, habe aber die Möglichkeit, auch tageweise ein Einzelbüro nutzen zu können, je nach Lust und Laune.
  • Mein Hauptaufgabengebiet ist Kommunikation, Wissen und Begegnung. Ich bringe Menschen zusammen, moderiere und kann im Hintergrund kreativ gestalten.
  • Ich habe einen inoffiziellen Sparringspartner, mit dem ich die verrücktesten Ideen durchspielen kann. Ab und zu trinken wir mal ein Bier zusammen.
  • Der Besuch von Weiterbildungen, Seminaren und Schulungen wird in jeder Hinsicht gefordert und gefördert.
  • In Verhandlungen oder bei Treffen mit externen Geschäftspartnern werde ich, wenn es mein Aufgabengebiet betrifft, einbezogen und um Stellungnahme gebeten.
  • Das Umfeld ist professionell, aber keinesfalls steif.
  • Es gibt feste Jahrestermine. Einen gewissen Teil des Jahres verbringe ich auf Reisen.
  • Es gibt zumindest eine zuverlässige und fleißige Person, an die ich einen Teil meiner Arbeit delegieren kann.

Ja, all das, in den buntesten Farben ausgeschmückt, wünsche ich mir. Mal sehen, ob es mit der Beschreibung der idealen Beziehung auch so leicht wird.

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Die Ausbrecherkönige

Dienstag, 30. Juni 2009 11:52

Wir hatten uns einen Plan zurechtgelegt, vorsichtig wie zwei Wühlmäuse, wenn sie auf ein unerwartetes Hindernis stießen, immer bereit zur Flucht oder zum Sich-Tot-Stellen, je nachdem, was gerade angemessener erschien. Er funktionierte, auch deswegen, weil sich der allmächtige Präfekt nicht einmal im Traum vorstellen konnte, dass wir ausbrechen und so seine Allgewalt über uns, die sich selbstverständlich auch auf unseren Schlaf und unsere Träume erstreckte, Lügen strafen würden.

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Ordnen

Montag, 15. Juni 2009 0:00

Ich bin gerade sehr beschäftigt damit, meine Befindlichkeiten, meine Aussichten, meine Pläne und meine Wünsche zu ordnen. Es ist wie bei einer Entdeckungstour, und es gibt allerhand zu bestaunen: heftige Aversionen, unerwiderte Sympathien, stille Neigungen, neue Freundschaften. Ich weiß, dass das alles Zeit benötigt, um zu wachsen, sich für mich zu einem sinnvollen, lebenswerten Ganzen zusammenzusetzen, während doch nichts knapper ist als Zeit. So vieles drängt auf Planung, Erledigung und Kontrolle; nichts erscheint schlimmer als ein Bereich, in den man nicht blitzartig hineinswitchen und ebenso geistesgegenwärtig reagieren kann. Vor allem dieses Jahr ist von einer Energie gekennzeichnet, die mir nicht liegt, und die neben der Aktion auch ein Stückchen Selbstaufgabe fordert, um ganz für von anderen definierten Anforderungen zur Verfügung zu stehen.

Das ist das Tabu, und ich lebe es lustvoll aus: nämlich sich mit sich selbst und seinen eigenen Bedürfnissen auseinanderzusetzen. Lasst mich einmal die Frage stellen: will ich das überhaupt? und lasst mir die Zeit, um Luft zu holen und darüber nachzudenken. Lasst mich. Sein.

Ich bin nicht diese Rolle, ewig gut gelaunt, selbstbewusst, voller Tatendrang, unendlich kreativ und sensibel. Ich bin, aber das wisst ihr nicht und wollt es wahrscheinlich auch nicht wissen, ganz anders: viel zweifelnder, unsicherer, ängstlicher, egoistischer. Und viel näher am Scheitern als am Erfolg.

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Neuer Privatbeitrag

Freitag, 15. Mai 2009 10:10

Ich habe einen neuen Privatbeitrag erstellt, den ich nun schon längere Zeit mit mir herumschleppe: Familienportrait. Falls jemand diesen Artikel lesen will, muss er sich dazu vorher anmelden, wie ich hier schon einmal beschrieben habe.

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Neuer Privatbeitrag

Sonntag, 22. Februar 2009 0:07

Ich habe einen neuen Privatbeitrag veröffentlicht; hier der Link dazu: Liebe I. Wer den Beitrag lesen will, muss sich dazu auf meinem Blog anmelden, sofern er das nicht schon getan hat. Hier habe ich die einzelnen Schritte dazu beschrieben.

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