Portrait

Bestimmte Menschen missachten jedes Distanzbedürfnis anderer Menschen, um durch ihre ständige Präsenz und ihre hartnäckige und ungehemmte Aufdringlichkeit Geheimnissen auf die Spur zu kommen, die ihnen im Gegenzug möglicherweise Macht über die Opfer ihrer Aufmerksamkeit verschaffen. Oft gelingt ihnen das auch, aber leider bemerken sie nicht, dass ihnen selbst größte physische Nähe keinen Aufschluss über das Innenleben geben wird, wenn es vor ihren Augen verborgen bleiben soll. Die größtmögliche Kumpanei wird, obwohl mit der Maske des Wohlwollens und der Freundschaft getarnt, zum Angriff auf die intime Sphäre des so Überfallenen. Sie knacken die Nuss um des Beweises willen, dass es ihnen wieder und wieder gelingen wird, und werfen die Schale danach achtlos fort, wenn der Kern nichts für sie Wertvolles enthält. Sie wundern sich nur, dass ihnen daraus eine Verpflichtung erwachsen soll, sich um Andere zu kümmern, wenn es sich doch in ihren Augen nur um Spielzeuge ihrer durch kaum zu stillenden Neugier handelt. Kalt und planmäßig wird das Gegenüber analysiert und seine Gefährlichkeit oder Brauchbarkeit für eigene Zwecke taxiert, während ihnen wirkliche Probleme und Notlagen gleichgültig sind. Man fühlt sich in der Gegenwart dieser Menschen wie jemand, der unversehens an einen mannshohen Eisblock gefesselt wurde – es kostet Unsummen an Energie, sie auch nur an der Oberfläche zum Schmelzen zu bringen, und man weiß genau, dass man nie zu ihnen durchdringen wird. Die Essenz, das Schmelzwasser, ist hingegen flüchtig und ohne Bestand. Prinzipien und Moral verabscheuen sie zutiefst, weil ihnen das eine Struktur und eine Form aufzwingen würde, die ihnen und ihrer Genialität in ihrer eigenen Wahrnehmung nicht gerecht wird. Sie tragen Masken und sammeln Feinde und Verbündete, aber nie wird sie irgendetwas im Inneren berühren. Es wäre der Tod ihrer Persona.

First shine

Das ist mein erster Text, nach einer langen Phase der Agonie und Sprachlosigkeit. Ich habe mich weit von meinen Anfängen entfernt, in denen alles verdeutlicht und in eine logische Abhängigkeit voneinander gebracht werden musste, dass ich mich jetzt fast scheue, einen Inhalt zu erzeugen und wieder ein weißes Tableau zu bemalen. Heute war ich kurz in der Stadt, die frühlingshafte Luft und der Sonnenschein trieben die Menschen auf die Straßen, ich liebte es, wie sie das ungewohnte, helle und warme Licht tranken, das schräg auf Dächer und in Gassen fiel. Am Boden tanzten die Schatten. Aber es war mir zu laut und zu anstrengend, um wirklich daran teilhaben zu können. Ich lachte, aber ich bin wie ein unbeweglicher Block, der vor Angst gefroren ist. Dort, wo sich mein Leben entscheiden könnte, erhalte ich keinen Zutritt – es ist, als wollte man sich vor mir schützen. Manchmal spüre ich noch einen kleinen Hauch von Gemeinschaft und Zusammensein, der mich zwar beflügelt, aber bald wieder verflogen ist, der dem Grau des Alltags nicht standhält und dem ich nicht mehr vertrauen kann. “Handle!” ruft man mir zu, “Arbeite!”, aber wenn ich ansetze, nimmt man mir das Werkzeug aus der Hand, “So nicht!”, weil ich ja mit meinen ungeübten Händen alles zerstöre, und entfalte ich meinen Plan, dann wird er zerschnitten, weil mein Denken ja durch und durch korrumpiert ist, und will ich nur da sein, dann tickt unerbittlich eine Uhr, und will ich nur für mich sein und nachdenken und ruhen, dann ist das so unerträglich, dass man wie ein Orchester durch die Stille fährt. Wie kann man diese Zeichen übersehen? Wie kann man nicht wissen, was einen dazu treibt, fern zu bleiben, ein Abwesender, ein Sehnsüchtiger, ein Einsamer? Du kennst tausend Götter und Religionen, aber jeder wirst du abtrünnig, und wenn du doch wieder glauben willst, erinnerst du dich nur an die Gründe, die dich in die Abtrünnigkeit führten, und unterlässt es, dich erneut anzuschließen. Nie kannst du dich vergessen, nicht für einen einzigen Moment. Immer bist du dir selbst präsent.

Stygische Nacht

Ich liege im Schatten des Meeres,
aufgebahrt, wie zur Krönung,
mein weißes Segel hält Poseidon
unter den glitzernden Plejaden.

Laute, Licht und Docht sandtest
du an die trostlosen Gestade,
ewigkeitsschwanger, variablenreich,
Akkorde am flimmernden Horizont.

Schweig hin über die Tiefen, löse
dein Herz in der tropfenden Luft:

ein Sandkorn nur benötigt der Plan
für die Geburt eines tanzenden Sterns.

Versuch über das Böse

Philosophie ist nichts mehr für Idealisten. Die Besitzergreifung von Idealen hat in den Stürmen des 20. Jahrhunderts, aber auch in der Postmoderne so sehr um sich gegriffen, dass auch der abscheulichste Diktator nicht mehr ohne eine moralisch lautere Begründung für seine Verbrechen auskommt. Ideale wurden von Pragmatikern der Bewusstseinsindustrie in Versprechen mit Haltbarkeitsdatum umfunktioniert, so dass nicht mehr unterscheidbar ist, ob authentische Motive der Mitte der Persönlichkeit entspringen oder ob sie nur benutzt werden, um den angewandten Mitteln ein freundlicheres Aussehen zu verleihen. Die Sprache wird zum Drehzahlmesser des Absurden – dem Guten glaubt man nicht und dem Bösen misstraut man.

Also wendet man sich der Verpackung zu. Wird in der Theodizee-Frage das Gute des Gottesbegriffs schon in ethischer Richtung gedeutet, geschieht dasselbe nun mit dem Tafelsilber der Ethik: der Inhalt ist sattsam bekannt, es kommt nur noch darauf an, wie er verkauft wird. Am Ende entscheidet das launische Publikum, wann und worüber es den Daumen senkt oder hebt. Die Bewusstseinsindustrie etikettiert jeden Gedanken und jede Idee, seien sie noch so hehr und edel, zu einer Ware um, die im Markt auf Wettbewerber trifft. Am besten gibt sie sich ein seichtes und leichtverdauliches Aussehen, um nicht allzu sauer aufzustoßen. Philosophie ist ein kurzer Bewusstseinserfrischer to go, ein Pausenfüller, bevor der allermodernste Mensch sich wieder seinem digitalen Assistenten zuwendet, um von ihm die Struktur der sich gnadenlos zerdehnenden Stunden des letzten Tages zu erfahren. Thematisch erwartet man die übliche Trias von Tod, Teufel und Apokalypse, aber bitte innerhalb von zehn Minuten, wir müssen noch den Flieger nach Utopia erwischen, das Boarding hat bereits begonnen.

Was sagt zu alldem die professionelle Philosophie? Versucht sie mosaisch das Meer der zuwuchernden Deutungen mit einer machtvollen Geste zu teilen und ihren Anhängern einen sicheren Weg zu weisen? Nichts davon ist bekannt. Es gibt überhaupt nichts zu berichten. Die akademischen Längen werden mit dem Mikroskop gemessen und haben einen Abstraktionsgrad erreicht, der Nichteingeweihte ratlos zurücklässt. Philosophie, die als Universalwissenschaft noch die Chance besäße, der allzu großen Spezialisierung und Zersplitterung der anderen Fachdisziplinen entgegenzuwirken und den wissenschaftlich-technologischen Fortschritt in einen Deutungsrahmen zu stellen, beschäftigt sich lieber mit der logischen Struktur von Aussagen als mit den unbewältigten Inkohärenzen der Realität. Das Ziel lautet, der Philosophie die reellen Widersprüche auszutreiben. Vielleicht haben wir am Ende ein ungeheuer präzises Werkzeug für die Analyse, haben aber vergessen, wozu wir es benutzen wollten.

Eine zentrale ethische Versuchsanordnung für das Projekt der Moderne lautet doch: wenn die gesamte Menschheit nur einen Schritt vom Wiedereintritt in das Paradies entfernt wäre, und nur ein Mensch stünde dem im Weg, wäre es dann gerechtfertigt, dieses Menschenleben zu opfern? Und unsere Beantwortung der Frage hinge entscheidend davon ab, ob wir das Paradies als etwas Äußerliches, von uns Getrenntes wahrnähmen, an das wir GLAUBEN und das wir uns so ANEIGNEN könnten. Nachdem uns die Transzendenz verlassen hat (“Gott starb in Ausschwitz”, so war letztens zu lesen), sind wir wieder mit Glauben und Güterabwägungen konfrontiert. Es ist schier zum Verrücktwerden. Wir werden die Dämonen nicht los, die uns zu irgendeiner Entscheidung drängen.

Was früher die Gesellschaft als Ganzes erschütterte und bewegte, spielt sich nunmehr auf der Ebene des neuen philosophischen Atoms, des Individuums, ab. Es ist sein Verhalten, aus dem man glasklar seine philosophisch-ethische Konstitution ableiten kann, ungeachtet dessen, was es zu seiner Verteidigung vorbringen mag. Das ist eine bislang ungeahnter moralischer Rigorismus, der da am Ende aller Liberalisierungsbemühungen um das Individuum aufscheint. Psychische Intaktheit ist unter diesem Aspekt eher als Ausnahme zu begreifen und nur mit ungeheuren Verdrängungsleistungen zu erreichen. Das Böse resultiert nun aus dem Versäumnis, seine Entscheidungen nicht hinter die Höhe des eigenen Wissens, der eigenen Kompetenz, ja, der eigenen moralischen Integrität zurückfallen zu lassen. Damit es nicht zu diesem Versäumnis kommt, bedarf es geeigneter Hilfsmittel.

Gewalt

Im Traum verkörpere ich eine Frau. Sie liegt etwas lasziv in einem kurzen Kleid auf einem großen, weißen Bett und will sich von ihrem Freund trennen. Er geht aber nicht darauf ein und führt ihr vor Augen, was sie alles noch gemeinsam erleben könnten; unter anderem verkleidet er sich als Elefant, wackelt lustig mit den übergroßen Ohren und fordert sie zum Mitmachen auf. Sie zögert zwar, steht aber schließlich auf und macht damit deutlich, dass sie an ihrem Entschluss festhalten will. Damit kippt plötzlich die Stimmung – der Freund zieht sie zu sich auf das Bett und hält sie fest, um sie grunzend, schmatzend und johlend zu vergewaltigen. Etwas später befindet sich die Frau zusammen mit ihrem Freund und mehreren unbekannten Männern gefesselt und geknebelt auf einem Boot wieder, das durch ein aufgepeitschtes Meer rast. Als die Männer ein anderes, graues Schlauchboot längsseits streifen, versucht die Frau laut um Hilfe zu rufen und sich auf das Deck des anderen Bootes zu werfen. Sie verbeißt sich sogar völlig verzweifelt mit den Zähnen in ein Seil an der Außenwand des Bootes, um seine Weiterfahrt zu verhindern. Einer der Männer, der am Steuerrad des Bootes steht, zieht eine Pistole und feuert mit einem kalten Blick einen Schuss auf die Frau ab, um sie zur Ruhe zu bringen. Ihr Freund zieht daraufhin ebenfalls eine Waffe und schießt den Mann nieder, sei es, dass er nicht ertragen konnte, wie seine Freundin von den anderen Männern behandelt wurde, sei es, dass er sich dem anderen Mann nicht unterordnen wollte. Mit einem weiteren Schuss bringt ihr Freund sich selbst um, oder die Frau wünscht es sich so sehr, dass sie diese Szene imaginiert, und auch, wie das Boot anschließend ein Polizeiboot rammt und sie endlich von ihrer Atemnot erlöst wird, unter der sie seit ihrer Vergewaltigung leidet.

Ein Freund hat sich beide Arme amputiert und fordert mich nun als Beweis unserer Freundschaft auf, dasselbe zu tun. Ich entledige mich daraufhin ebenfalls meiner Arme. Als ich ihn wenig später wiedertreffe, verfügt er wieder über zwei völlig gesunde Arme, die ihm kurzerhand von einer medizinischen Koryphäe, einem bekannten plastischen Chirurgen, wieder angenäht wurden. Ich sehe ihn durch die Türe eines Seminarraums – er schüttelt verneinend den Kopf, als ich ihm vorwurfsvoll meine beiden Armstümpfe entgegenrecke, so als sei es eine große Dummheit gewesen, sich die Arme abzutrennen und dasselbe von mir zu fordern. Verzweifelt suche ich nun nach einem Weg, meine Verstümmelung wieder rückgängig zu machen. Besinnungslos renne ich durch die Gänge eines Krankenhauses, finde aber niemanden, der bereit ist, mir zu helfen. Irgendwie gelange ich in das Haus eines Arztes, der meine Notsituation erkennt und mich zu seinem Bekannten, einem Chirurgen, bringen will. Ich zeige ihm, wie ich eine Münze greifen kann, aber das sei “nur Einbildung, eine Phantomfähigkeit. Das Gehirn hat sich noch nicht daran gewöhnt, dass mir die Arme fehlen, und gaukelt meinem Ich daher vor, ich würde die Münze greifen.” Wir passen seinen Bekannten gemeinsam auf der Straße ab, als dieser gerade in sein Auto steigen will; es ist ein großer, beleibter und bärtiger Mann, der mich an einen Opernsänger oder Filmschauspieler erinnert. Auf einer Bank sitzend, hört er sich kopfschüttelnd meine Geschichte an, überwältigt von meiner unfassbaren Dummheit und der Tragik meines Schicksals. Schließlich bemerkt er tonlos: “Wir brauchen Unterstützung; für eine Revision ist Präzisionschirurgie vonnöten. Die ganzen Nerven, die wieder verbunden werden müssen!”. Vielleicht findet ja noch jemand im Krankenhaus meine abgetrennten Arme in einem luftdicht verpackten Beutel, damit sie mir wieder angenäht werden können.

An dieser Stelle erwache ich und spüre, wie mir die fehlenden Arme wieder auf die Stümpfe aufgesetzt werden, als würden sie sich aus Nichts materialisieren.

Blau

Blau. Er erinnerte sich an den blauen Himmel, der ihn jedes Mal begrüßte, wenn er aus dem stickigen Zimmer auf den Balkon trat. Weite. Himmel. Ferne. Ein übermächtiger Sog, der ihn zu erfassen schien und ihn weit wegtrug, in atemlose Abenteuer, in denen er souverän auf den Wellen des Lebens dahinritt, ungebunden, Sturm im Haar. Blau war der jungfräuliche Morgen, der aus dem Tau der hinteren Gärten stieg, wo die Schafe weideten, wo sich die Männer um ein Schaf sammelten, um es zu töten und zu essen, Barbaren, Wildnis, Stille.

Blau, ein graues, verwaschenes Blau, es zeigte einen virtuosen aus einer unwirklichen Zeit, der auf seinem Instrument Bach spielte, die Kerzen brannten, er saß, auf dem Boden gekauert, mit seinem Bruder, und löschte mit seinen Gedanken die Welt, übrig waren nur sie beide, die auf einem winzigen Stein durchs Weltall rasten, Bach, Wittgenstein, Gould, das musste sich doch berühren, und sei es erst in einer fernen Zukunft, nach ihrem Tod möglicherweise, staunen würden sie alle, die sie nie gekannt hatten, wie sie gemeinsam Fels und Fels aus dem wankenden Turm zogen und ihn zum Einsturz brachten, ungezogene Titanenkinder, die mit letzten Dingen spielten wie andere mit Legobausteinen.

Blau. Blau waren die Fliesen und der Tannenbaum. Blau, nicht grün. Nicht grün. Grün war der Kachelofen gewesen, damals, vor ewigen Zeiten, äonenlang, die Fliesen hallten wider von den Tränen seiner Mutter, die an sie klatschten wie eimerweise Wasser, im Gang standen sie damals, seine Mutter, merkwürdig gekleidet, wie eine Wanderin, mit Gürtel, an dem ein Messer befestigt war, der brüllende Vater, sie wollte in den Wald gehen und sich etwas antun, danach rauschte der blutrote Punsch in den Topf, eine mütterliche Hand verirrte sich im blonden Schopf, nein, wir gehören doch zusammen, jetzt, an Weihnachten, ich habe doch Plätzchen für alle gebacken, das könnte ich euch nie antun.

Blau. Das Bühnenbild war blau, eine Landschaft, linkisch gepinselt, die klatschenden Hände, das Klatschen der Hand, der plötzlich einen Traum zerschneidende Gürtel, den der Vater in der Hand hielt, das Prügeln, der Applaus, wie liebten sie ihn alle, wie wurde er gehasst, warum, ein Kind, die Semmel, auf die arglose Tränchen tropften, sie war nass, niemand konnte sie nun essen, sie gehörte seinem Bruder, der den Waffenschrank aufgefeilt hatte, kein Schuss, nur ein Zittern, das Zischen der Reitgerte, ihr müsst gezüchtigt werden, ihr müsst zerbrochen werden, ihr müsst gekittet werden, die Bühne, schwarzer Samt, in der Kulisse der flammenlodernde Mephisto. “Ich bin es, dein Bruder!” “Ja, du bist mein Bruder.”

Blau war das Geschenkband, es fiel in den Schnee. Lange hatte er gewartet, um ihn zu besuchen, bis zur Schranke war er gekommen, er stand unschlüssig da, hatte anderes zu tun, sie warteten auf ihn, Lichter brannten, ein Braten schmorte im Ofen, nur er, er konnte nicht dabei sein. Er starrte auf die blauen Scheiben, als würden sie ihm antworteten. Minuten, Viertelstunden zerrannen, unterbrochen durch den Glockenschlag der nahen Turmuhr, warum konnte er nicht einfach hineingehen, widerlicher weißer Schnee klebte an seinen schwarzen Schuhen, dann drehte er sich langsam um, auf den Ausgang zu, er ging zunächst mit zögerlichen Schritten, dann immer schneller.

Rot flackerte ihm das Schild “Bezirksklinikum” entgegen.

Cantus

Ich küsse deine schmelzenden
Spuren im Schnee, ich liebkose
das verbleichende Haar, das du verlorst
auf dem Weg zu mir, auf dem Weg
weg von mir.

Ich trinke das Gift deiner
verblassenden Zeilen,
strahlende Ritterin,
Schwester des Todes.

Nimm meine Hand und sieh:
hinter dem Horizont erlischt
der dunkle Gesang der Parzen.

Sprich nur ein Wort

Im blauen Fermate
keimt schon die
Ahnung des Frühlings,
am Horizont strahlen
die weißen Birken.
Der gewaltige Fluss
gräbt sich sein Bett
und wirbelt Perlen
durch die noch
dunkleren Wasser.
Jemand befestigt sein
Haus und bricht auf.
Jemand atmet die
treibenden Wolken.
Jemand, jemand,
Adagio sostenuto.

Blogwichteln 2011 – die Auflösung

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Blogwichteln 2011 – die Liste

Hier nun die vollständige Liste aller Blogwichtelbeiträge:

Viel Spaß beim Lesen und Sich-Zu-Tode-Raten…die Kommentare sind teilweise schon sehr amüsant, vor allem, wenn man weiß, wie sehr ihr euch auf dem Holzweg befindet…