Dicker Fisch an der Angel

Ich soll gemeinsam mit anderen einen gefährlichen Hai fangen und ihn an Land ziehen. Dabei treibt mich die Sorge um, das Tier könne meine Hand abbeißen. Mein Begleiter, der das Unternehmen leitet, zeigt mir, wie man es anstellt, den Hai zu fangen: er rammt einen Angelhaken in sein Fleisch und zieht den Hai an der Leine mit sich. Schließlich gibt er mir die Leine in die Hand und bedeutet mir, den Hai gegen die Strömung einen Kanal aufwärts zu ziehen. Ich bin mir nicht so sicher, ob das gelingen kann – der Haken erscheint mir sehr klein und die Leine ist zu dünn, um das Gewicht des Hais auszuhalten. Plötzlich gelangen wir in die oberste Etage eines Hochhauses, da mein Begleiter eine wichtige Person sprechen will. Immer noch halte ich die Leine in der Hand und wundere mich darüber. Als ich mich aus einem Fenster lehne und in die Dunkelheit starre, sehe ich einen weiß leuchtenden Fisch, der auf dem trüben, schlammigen Wasser des Kanals schwimmt. Immer wenn ich an der Leine ziehe, bläht er seine Kiemen zu ungeheurer Größe auf. Ich erkenne deutlich jede einzelne Gräte und wende mich erschrocken ab.

PS: Diesen Traum träumte ich irgendwann Mitte April; ich fand ihn gestern nur zufällig in meinem Fundus nicht veröffentlichter Beiträge.