Pause

Ich weiß nicht, wie lange die Pause dauern wird. Aber ich habe gerade das Gefühl, dass mich die reale Welt weit dringender braucht als die virtuelle. Der Spassfaktor beim Bloggen geht schon seit geraumer Zeit gegen null, und der Aufwand, den ich dafür treibe, raubt mir einfach zu viel Zeit. Ich glaube, ich bin nun endgültig wieder beim Tagebuch angekommen; für mich alleine schreiben kann ich auch dort. Von einem tiefer gehenden Austausch und stundenlangen Gesprächen über Gott und die Welt bin ich hier wie dort meilenweit entfernt. Nun gut, das habe ich mir selbst zuzuschreiben. Bleiben nur die Zeilen von Rilke: „Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben, / wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben, / und wird in den Alleen hin und her / unruhig wandern, wenn die Blätter treiben. „