The funeral blues

Stop all the clocks, cut off the telephone,
Prevent the dog from barking with a juicy bone,
Silence the pianos and with muffled drum
Bring out the coffin, let the mourners come.

Let aeroplanes circle moaning overhead
Scribbling on the sky the message He Is Dead.
Put crepe bows round the white necks of the public doves,
Let the traffic policemen wear black cotton gloves.

He was my North, my South, my East and West.
My working week and my Sunday rest,
My noon, my midnight, my talk, my song;
I thought that love would last forever; I was wrong.

The stars are not wanted now; put out every one;
Pack up the moon and dismantle the sun;
Pour away the ocean and sweep up the wood;
For nothing now can ever come to any good.

W.H. Auden

So war das nicht abgemacht. „Wait here“, waren deine letzten Worte. Ja, nun bist du wohl dran mit dem Warten.

Die Beisetzung

Auf dem Friedhof im Niemandsland war es heute eisig kalt, und die wenigen Trauergäste, die gekommen waren, schlotterten vor Kälte und sehnten das rasche Ende der Beerdigungsfeier herbei. Als die vier Sargträger kurze Zeit vorher die Aussegnungshalle betreten hatten, überkam mich beim Anblick der schwarzgekleideten Herren mit ihren Schirmmützen ein Gefühl der Jämmerlichkeit und der Vergeblichkeit, das sich wie ein Widerhaken in meine kreisenden Gedanken bohrte. „Du auch“, sagte der Tod und grinste mich an. Der slawische Singsang eines Priesters, das mit grünem Samt ausgelegte Grab, die letzte Reise mit dem schwarzen Gefährt von der Aussegnungshalle bis zur offenen Wunde der ausgeschaufelten Höhlung – das alles war der endgültig letzte Akt in einer grausam komödiantisch anmutenden Tragödie. Was von einem Leben blieb, war die rasch trocknende Feuchtigkeit der Tränen und eine Erschütterung, die noch lange anhalten wird, auch wenn ich nur ein fernstehender Freund der Familie bin. Wenn ich mich nach links drehe, sehe ich jetzt an der Wand das Sterbebildchen hängen, das ich nach der Feier mit meinen klammen Fingern entgegennahm. In ein paar Jahren wird es zwar vergilbt sein, aber mich immer wieder an den überwältigenden Augenblick der Trauer erinnern, in dem eine Rose und eine Margerite mit einem dumpfen Geräusch auf dem Sarg aufschlugen.