Huldigungsbeitrag

Zuckers Geschenk

Gestern kam ich nichtsahnend und erschöpft von sieben Stunden KLR in der IHK nach Hause und fand vor meiner Wohnungstür das Paket von Zucker, das sie mir schon vorab per Mail angekündigt hatte. Darin hatte sie versteckt: erstens einen Bildband über Salvador Dali, zweitens einen Band mit gesammelten Gedichten von Rainer Maria Rilke und zu guter Letzt ein Lexikon über die Religionen der Welt. (Das letzte Buch war wohl ein Wink mit dem Zaunpfahl, der mir als frischgebackenem Konfessionslosen galt.) Aber damit nicht genug: nein, sie hatte mir auch noch einen Füller beigepackt, der auf obigem Foto abgebildet ist. Ein paar Zeilen habe ich damit auch schon geschrieben. Der Text auf dem Blatt Papier lautet – er ist auf dem Foto etwas schwer zu entziffern: „Hallo Zucker! Vielen Dank für dein Geschenk, das mich wirklich sehr gefreut hat. Wilder Kaiser“ Das Paket war wirklich eine gelungene Überraschung. Es ist so, als hätte ich mich selbst beschenkt. Vor allem der Band mit den Rilke-Gedichten gleicht vom Umfang und Aufmachung her einem Band, den ich vor 10 Jahren einmal besessen hatte, und bringt mir ein fast vergessenes Stückchen meiner Vergangenheit zurück. Nochmals danke, liebe Zucker. Lass es mich wissen, wenn ich mich revanchieren darf.